Peter Hemmelskamp lernten wir 1994 auf dem Hof seiner Eltern
in Hude kennen, wo wir einen Stall pachteten, um unsere Pferde
unterzustellen. Er kam oft in unser Stallstube zum Reden und
auf einen Kaffee. Peter lachte gern und erzählte viel von
seinen Reisen und seiner Kunst, schnell wurde sein
Desinteresse gegenüber der konventionellen Lebensweise
deutlich. Wir führten Gespräche über das Leben, die Liebe, die
Kunst, Land und Leute und auch wenn wir nicht immer einer
Meinung waren und unsere Sicht aufs Leben stark von einander
abwich, Peter war immer ungeheuer intensiv im Gespräch und
dabei von überlegender Überzeugungskraft, die sich nicht nur
aus seinen rhetorischen Fähigkeiten sondern aus seiner
tiefsten Überzeugung und Menschlichkeit speiste. Schon damals
kauften wir Peter einige Bilder ab um ihn zu unterstützen.
Später entdeckten wir seinen Nachlass eingelagert im
elternlichen Hof.
Peter hat viele Bilder gemalt, einen Krimi und einen Reisebericht geschrieben und vieles mehr. Sein Nachlass ist größer als wir erwartet haben. Die Bilder sind sicherlich von unterschiedlicher Qualität aber wir sind überzeugt davon, das muss die Welt gesehen haben.
Zum 10. Todestag von Peter Hemmelskamp am 27. März 2016
Kersten Moritz